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…macht auch bei mir kaum Rast.

Ich kann es nicht immer nur Verstecken,
es gibt Gefühle in jedem ohne Fragen,
ich muss mich immer danach Recken
und werde dann – wie immer – getragen.

Ich rede hier von dem Trieb,
es gibt da einen den ich sehr lieb.
Er hat nicht immer alleine Lust,
alleine entsteht schnell ein Frust.
Dann wird die gute Last,
nicht mehr gut gefasst.
So zieht es nach dem Land,
wo sich Trieb verstand,
wo sich Last vertreibt,
wo sich bei Leibe,
meint Geist die Zeit vertreibe.

Zeitlos wird es wahrgenommen.
Völlig geistvoll, wird vernommen.

Die Lust ist keine Last.
Sie hat eine Aufgabe,
macht sich zum Auftrage,
mit jeder List – wirkt gefasst.

Nach dem Auftrag will sie Wirken,
macht keinen Sinn sie zu Verwirken,
nur weil es sich besser denkt,
wird der Geist einfach verschenkt.

Gelenkt und wohlgesonnen,
passiert kein Unwohl irgendwann,
es kommt die Sicht dann,
was so gut und wohl gewonnen.

Das ja wohl einfach, die Lust zu finden
und die Last zu verschenken,
wenn es per Auftrag wirkt,
ohne einen Frust,
dann wird es Sinnvoll sein.
Der Geist wurde Wohl gelenkt.

Ja, Warum denn bloß?
ich glaube ich habe “zuviel” Sonne bekommen…

Torben 10.10.2008 10:36h

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…hat Geruch im Mund und seine Triebe.

Ich erwache früh am Morgen,
der Wecker schafft es ganz allein,
ich gucke‘ verschlafen zum Wecker,
will mich drehen, will mich wenden.

Ich kann es nicht mehr verhindern,
was macht man nicht alles wegen Kindern.
Ich schäle mich aus dem Bett,
schleiche ins Bad und bin schnell nett.

Die Nacht verbleibt ganz gerne,
es kommt vor, wie aus der Ferne.
Zahnpaste macht alles wieder frisch
– so geht es an den Frühstückstisch.

Da wird die Gunst der Stunde genutzt,
der Tisch und die Ablage geputzt,
Brötchen aufgeschnitten, Milch gestellt
– sieht aus, wie bestimmt und bestellt.

Wartet nur der eine Moment,
wo sich wird zeigen ein Licht,
ohne das der Rest sich verrennnt,
wird angezündet, ein Kerzenlicht.

Es steht dort geschrieben im Licht,
– ich sehe keine Worte, hier Nicht,
darunter nur das Holz,
– leuchtet voller Stolz,
für Luna, für Mich und für Dich
– sagt: Guten Morgen, Ich Liebe Dich.

Diese Kerzenlicht auf dem Holz,
sehe ich jeden Tag aufs Neue,
– Leben ist überall,
auf das ich mich Freue.
Darauf bin ich einfach Stolz.
– Liebe fliegt mit Überschall.

Hörst Du den Knall der Liebe laut,
dann brauchst Du nicht mehr Suchen,
dann wird Dein Herz schlagen
– bis es Dich haut, in den Magen.
Du solltest Dich dann nicht Betuchen,
sondern schnell das Warum Besuchen.
Du hast sie dann – Deine Glückshaut.

Ist der Knall nicht zu hören,
sollte das Dich auch nicht stören.
Es kann einfach sein,
das Du ihn schon gehört,
Du Dich nur gefühlt zu klein
und es Dich daher nicht betört.

Gehört hast Du ihn schon sicherlich
– der Mensch benimmt sich nur gern wunderlich.
Hört ihn Laut, Hört ihn Leise,
wird alt, im Kopf zum Greise
– nur damit er dann,
halb blind und auf dem Ohr sehr schwach,
wieder etwas hört: “Die Liebe, sie ist wach!”

Ich, als Hamburger Jung, sach denn immer recht freundlich:
Tach, ich bin Torben und würd‘ mich freuen,
sachst Du beim nächsten Mal: Moin, moin, Herr Claus!

In dem Getummel, in dieser Zeit, kann ich dann sagen,
– ist klar: Hummel, Hummel; meine Maus heißt von der Logik her und verseucht: Mäuschen! &kommt nicht nur aus Siam lebend wieder raus.

Torben 11.10.2008 9:11

Hamburg – Dich liebte Ich einst auch!